Sicherheitsdatenblätter (SDBs)
In der Chemiebranche müssen oft Sicherheitsdatenblätter (SDBs) an Kunden weitergereicht werden.
Diese werden meist durch ein Drittprogramm erstellt und in einem bestimmten Verzeichnis abgelegt.
Damit diese SDBs im ERP korrekt an die Artikel angehängt werden können, müssen diese in dem festgelegten Verzeichnis abgelegt werden und sich an die Namensgebung, welche in der Mandantenkonfiguration unter
"Features / Dateimanagement / Benutzerdefiniertes Sdb-Muster" festgelegt wurde, halten.
Wenn nichts eingetragen ist, wird das Standardformat "Sdb_[Artikel-Name]_[Versionsnummer]_[Sprache]_[Land].pdf" verwendet.
Über einen Taskserverjob wird das Verzeichnis festgelegt und die Dateien aus dem Verzeichnis an die richtigen Artikel angehängt.
Die Zuweisung der Dateien zu den Artikeln geschieht über das Feld "Dateipfad/Zeichnung" in den Artikelstammdaten.
Als Dateipfad wird der [Artikel-Name] aus dem Sdb-Muster benutzt.
Ablauf:
Wenn ein Sicherheitsdatenblatt hochgeladen wird, welches in einer vorherigen Version schon existiert. Passiert Folgendes:
- Das SDB wird in dem Verzeichnis abgelegt.
- Anhand des SDB-Musters wird über den Taskserverjob geprüft, zu welchem Artikel das SDB gehört.
- Bei doppelten Artikel-Namen wird die Versionsnummer verglichen und die höhere Versionsnummer,
überschreibt das SDB mit der niedrigeren Versionsnummer, dabei werden auch Sprache und Land berücksichtigt. - Alle übriggebliebenen SDBs werden dann an die Artikel angehängt.
Es können auch kundenspezifische Sicherheitsdatenblätter als Textfeld in den Artikelstammdaten festgelegt werden.
Diese überschreiben die Artikelnummern und Namen der Artikel im Sicherheitsdatenblatt.
Sofern vorhanden, werden die Kunden-SDBs priorisiert.
Wenn man ein ERP-Dokument per E-Mail versendet, können die SDBs der einzelnen Positionen angehängt werden.
Dabei werden automatisch alle vorhandenen SDBs mitgeschickt, also auch alle Übersetzungen.


