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Adressfeld-Logik beim PDF-Druck aus dem ERP-System

Allgemein

Beim Drucken eines Dokuments aus dem ERP-System wird eine PDF-Datei erzeugt.
Innerhalb dieser PDF wird das Adressfeld automatisch generiert.

Das Adressfeld enthält typischerweise:

  • Firmenname
  • Ausgabe von Ansprechperson und Abteilung (falls vorhanden)
  • Straße
  • PLZ, Ort
  • Land

Die Zusammensetzung des Adressfeldes erfolgt regelbasiert und priorisiert, abhängig davon:

davon,
  • um welchen Dokumenttyp es sich handelt

  • oder
  • welche Adressinformationen im ERP-Dokument hinterlegt sindsind.

Dieser Artikel beschreibt die Logik zur Ermittlung und Ausgabe der Adresse im Adressfeld.

Logik bei Auswahl einer Ansprechperson

Wird in einem ERP-Dokument eine Ansprechperson gesetzt, gelten folgende Regeln:

Ansprechperson mit eigener Adresse


Wenn die ausgewählte Ansprechperson über eine eigene, gepflegte Adresse verfügt, wird diese vollständig verwendet.

Das bedeutet:

  • Firmenname (zugehörig zur Ansprechperson)

  • Name der Ansprechperson

  • Straße, PLZ, Ort, Land

Ansprechperson ohne eigene Adresse


Falls die Ansprechperson keine eigene Adresse hinterlegt hat, wird:

wird
  • der Name der Ansprechperson verwendet

  • und
  • die Adressdaten (Straße, PLZ, Ort, Land) aus den Basisdaten des Kunden/Lieferanten übernommen

Diese Fallback-Regel gilt ausschließlich für die Ansprechperson.

Angebot/ Auftrag / Rechnung

Bei Angeboten, Aufträgen und Rechnungen wird im Adressfeld grundsätzlich 
die Adresse des beauftragenden Kunden/Lieferanten ausgegeben. 

Wird im Dokument eine Ansprechperson gesetzt, wird im Adressfeld anstelle der Adresse aus den Basisdaten des
Kunden/Lieferanten, die Adresse der Ansprechperson verwendet. 
Dabei gilt die im vorherigen Kapitel beschriebene Logik zur Adresszusammenstellung. 
Ist im Dokument keine Ansprechperson gesetzt, werden ausschließlich die Basisdaten des beauftragenden 
Kunden/Lieferanten für das Adressfeld herangezogen.

Falls zusätzlich eine Rechnungsadresse (primär oder sekundär) gesetzt wird, wird diese unterhalb des regulären Adressfeldes als eigener Block dargestellt.

Wird eine Lieferadresse gesetzt, wird diese unter der Positionstabelle angezeigt.

Prioritätslogik

Die Ermittlung der Adresse erfolgt nach folgender Priorität:

I  - Ansprechperson
II - Basisdaten

→ Rechnungsadresse wird unter Adressfeld ausgegeben
→ Lieferadresse wird unter Positionstabelle ausgegeben

Grafische Visualisierungadressausgabe_auftrag.png

Lieferscheine

Im Adressfeld des Lieferscheins wird ausschließlich die Lieferanschrift ausgegeben.
Eine Rechnungsadresse wird beim Lieferschein nicht dargestellt.
Das Adressfeld enthält somit immer die Adresse, an die die Ware tatsächlich geliefert wird.

Prioritätslogik

Die Ermittlung der Adresse erfolgt nach folgender Priorität:

I   – Lieferadresse
II  – Unterkunde
III – Ansprechperson
IV  – Basisdaten

Ist im Dokument eine explizite Lieferadresse gesetzt, wird diese verwendet.

Ist keine Lieferadresse gesetzt, wird geprüft, ob ein Unterkunde angegeben ist.
Ein Unterkunde verfügt immer über eine vollständige eigene Adresse und wird bei der Ausgabe wie eine Lieferadresse behandelt.

Wird eine Ansprechperson gesetzt, wird diese im Adressfeld berücksichtigt.
Dabei gilt dieselbe Logik wie bei Angeboten, Aufträgen und Rechnungen:

  • Hat die Ansprechperson eine eigene Adresse, wird diese verwendet.

  • Hat sie keine eigene Adresse, werden die Adressdaten aus den Basisdaten übernommen.

Ist zusätzlich zur Ansprechperson eine Lieferadresse gesetzt, wird der Name der Ansprechperson in der Lieferadresse ergänzt.

Sind keine der vorherigen Optionen vorhanden, wird die Adresse aus den Basisdaten des Kunden/Lieferanten als Fallback verwendet.

Grafische Visualisierung

adressausgabe_lieferschein.png